Anwendungen in CNC-Bearbeitung & Automatisierung

Von der Luft- und Raumfahrt bis zur Medizintechnik: Unsere Spannsysteme sind darauf ausgelegt, Präzision und Durchsatz in jeder anspruchsvollen Fertigungsumgebung zu steigern.

Branchenspezifische Spannlösungen

Entdecken Sie, wie NextasTech-Vorrichtungen kritische Herausforderungen in Schlüsselbranchen lösen.

5-Achsen CNC-Bearbeitung eines komplexen Luftfahrtbauteils mit einer NextasTech-Vorrichtung.

Luft- und Raumfahrt & Verteidigung

Fertigen Sie komplexe Komponenten wie Turbinenschaufeln und Strukturrahmen mit absoluter Präzision. Unsere Nullpunktspannsysteme gewährleisten makellose Wiederholgenauigkeit — entscheidend für die engen Toleranzen und exotischen Materialien in der Luft- und Raumfahrt.

  • Reduzieren Sie Rüstzeiten bei hoher Varianz und kleinen Stückzahlen.
  • Erzielen Sie überlegene Steifigkeit für die Bearbeitung zäher Legierungen.
  • Gewährleisten Sie Prozessstabilität für Bauteile mit mehreren Bearbeitungsschritten.
Automatisierte CNC-Produktionslinie für Motorblöcke mit Roboterarmen und NextasTech-Spannfuttern.

Automobilindustrie

Beschleunigen Sie die Produktion von Motorblöcken, Getriebegehäusen und Fahrwerkskomponenten. Unsere automatisierungsfähigen Spannfutter integrieren sich nahtlos in Roboter-Beladesysteme, ermöglichen eine mannlose Fertigung und maximieren den Durchsatz.

  • Ermöglichen Sie schnelle Rüstwechsel zwischen verschiedenen Bauteilmodellen.
  • Bieten Sie robuste Spannlösungen für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.
  • Integrierbar in Palettenpools und FMS für vollständige Automatisierung.
Hochpräzises CNC-Fräsen eines Titan-Implantats in einer NextasTech-Vorrichtung.

Medizintechnik

Produzieren Sie komplexe chirurgische Instrumente und orthopädische Implantate mit höchster Genauigkeit. Unsere kompakten Hochpräzisionsvorrichtungen sind ideal für die kleinen, komplexen Geometrien in der medizinischen Fertigung.

  • Sicheres Spannen kleiner und empfindlicher Werkstücke ohne Verzug.
  • Beibehaltung von mikrometergenauer Präzision über mehrere Aufspannungen hinweg.
  • Ermöglichen saubere und kontaminationsfreie Bearbeitungsumgebungen.
Große Spritzgussform auf einem CNC-Zentrum mit einem NextasTech-Nullpunktsystem.

Werkzeug- und Formenbau

Steigern Sie die Effizienz bei der Herstellung von hochpräzisen Spritzgussformen, Matrizen und Elektroden. Unsere Systeme bieten außergewöhnliche Spannkraft und Zugänglichkeit, was komplexe 3D-Konturen und feine Oberflächengüten ermöglicht.

  • Ermöglichen 5-seitigen Zugang zum Werkstück in einer einzigen Aufspannung.
  • Bieten starke Spannkräfte für schwere Zerspanung.
  • Verkürzen Sie die Durchlaufzeiten für Formenbau und Reparatur.
Präzise Spanntechnik für Halbleiterkomponenten

Halbleiter & Elektronik

Hochpräzises Positionieren für Kommunikations‑Komponenten und Teile aus dem Halbleiter‑Anlagenbau.

  • Wiederholbare Referenzen für Multi‑Op + Prüfung
  • Stabiles Spannen ohne Verzug dünner Features
  • Schnelle Wechsel bei High‑Mix‑Präzisionsjobs
Automatischer Palettenwechsler für lights-out Betrieb

Lights‑out Automatisierung

Schnellwechsel‑Paletten und wiederholbares Positionieren für Roboter‑Beschickung, Palettenpools und mannlose Schichten.

  • Pneumatische Zero‑Point‑Platten für sichere Wechselzyklen
  • Automatische Palettenwechsler für mehr Spindelzeit
  • Standardisierte Paletten über mehrere CNC‑Zellen

Branchen‑Deep‑Dives

Luft‑ & Raumfahrt

Bei 5‑Achs‑Bearbeitung von Titan/Inconel und komplexen Formen entscheiden Steifigkeit und Wiederholgenauigkeit über stabilen Schnitt oder Ausschuss.

Typische Herausforderungen

  • Rattergefahr beim Schruppen schwer zerspanbarer Werkstoffe
  • Mehrere Operationen müssen dieselbe Referenz halten
  • Werkzeugzugang bei Impellern/Gehäusen begrenzt

Empfohlenes NextasTech‑Vorgehen

So passt es in Ihren Ablauf

1

Datum & Funktionsflächen

Ein Master‑Datum festlegen, damit Schruppen, Schlichten und Messen auf denselben Flächen basieren.

2

Zero‑Point‑Basis

Die Basis (Palette/Platte) standardisieren, damit Teile zwischen Maschinen wechseln ohne neu zu „tasten“.

3

5‑Achs‑Zugang

Spannung so wählen, dass Werkzeugzugang für Impeller/Blisks/Gehäuse frei bleibt.

4

Prüfen & wiederholen

Antasten/Messen einplanen – danach reproduzierbar für den nächsten Prozessschritt aufspannen.

Setup‑Vergleich

Klassischer Ablauf: Ausrichten → Spannen → Bearbeiten → neu ausrichten

Zero‑Point Ablauf: Positionieren → Verriegeln → Bearbeiten → Lösen → wiederholen

Sondervorrichtung je Bauteil

  • Top für eine Teilenummer, aber wenig flexibel bei Änderungen oder kleinen Losen
  • Referenzen können sich beim Wechsel zwischen Vorrichtungen/Maschinen verschieben
  • Rüstwechsel dauern länger bei High‑Mix/Prototypen

Standardisiertes Zero‑Point + modulares Spannen

  • Ein Referenzkonzept über Paletten, Platten und mehrere Operationen
  • Einfacheres Routing über Maschinen bei gleichem Datum
  • Ideal für Teilefamilien und wiederholbare Setups

Beispiel: Sie möchten eine „messbare“ Bewertung? Springen Sie zu Verified Case Studies und nutzen Sie die Kriterien als Vorlage.

Typische Bauteile / Jobs

ImpellerBlisksTurbinengehäuseStrukturhalterdünnwandige TeilePrototypen

Kurz‑FAQ — Luft‑ & Raumfahrt

Wie halte ich das gleiche Datum beim Schruppen und Schlichten auf unterschiedlichen Maschinen?

Mit einer standardisierten Zero‑Point System‑Basis. Vorrichtungen auf einer Clamping Plate montieren, damit das Wiederaufspannen ohne erneutes Ausrichten zur gleichen Referenz zurückkehrt.

Wie erhalte ich möglichst viel 5‑Achs‑Werkzeugfreiheit?

Niedriges Referenzieren kombinieren mit einem Selbstzentrierenden Schraubstock oder einer Dovetail‑Vorrichtung, um Kollisionen und „hohe Backen“ zu vermeiden.

Automotive

Bei Motor‑, Getriebe‑ und Fahrwerksteilen zählen Stabilität und konstante Taktzeit genauso wie reine Geschwindigkeit.

Typische Herausforderungen

  • Hohe Schnittkräfte und hohe Spannlasten
  • Wiederholbarkeit über mehrere Maschinen/Schichten
  • Schnelle Wartung und Umrüstung der Vorrichtungen

Empfohlenes NextasTech‑Vorgehen

So passt es in Ihren Ablauf

1

Schnittstelle standardisieren

Die gleiche Basis über Linien/Zellen nutzen, damit Paletten/Vorrichtungen ohne Nachjustage wechseln.

2

Klemmkraft für Schruppprozesse

Spannung so auslegen, dass sie hohe Schnittkräfte bei hohen Vorschüben stabil hält.

3

Mehrfach‑/Mehrstationen‑Setups

Operationen bündeln, um Spindelzeit zu maximieren und Handling zu reduzieren.

4

Schicht‑zu‑Schicht‑Wiederholbarkeit

Setup dokumentieren, damit unterschiedliche Bediener identische Ergebnisse erzielen.

Setup‑Vergleich

Klassischer Ablauf: Ausrichten → Spannen → Bearbeiten → neu ausrichten

Zero‑Point Ablauf: Positionieren → Verriegeln → Bearbeiten → Lösen → wiederholen

Hartes Tooling je Variante

  • Optimiert für ein Teil, teuer bei Duplikation über mehrere Linien
  • Mehr Stillstand bei Variantenwechsel oder Konstruktionsständen
  • Skaliert schlechter, wenn Maschinen/Schichten wachsen

Modular auf Zero‑Point‑Basis

  • Schneller Wechsel zwischen Varianten bei gleicher Referenz
  • Besser skalierbar über Maschinen und Schichten
  • Guter Pfad Richtung Palettierung/Automation

Beispiel: Für eine strukturierte Bewertung: Verified Case Studies – plus Automotive‑Reads darunter.

Typische Bauteile / Jobs

Motor/GetriebegehäuseAchsschenkelHalterTaktzeitVariantenwechselMixed Production

Kurz‑FAQ — Automotive

Wie reduzieren wir Rüstzeit zwischen Varianten?

Basis mit Zero‑Point System standardisieren und pro Variante modulares Ober‑Tooling nutzen. Das Referenzieren bleibt gleich – nur das Top‑Tooling wechselt.

Eignet sich das für Automation oder Mehrstationen‑Produktion?

Ja. Kombinieren Sie die wiederholbare Basis z.B. mit Quick‑Change Multi‑Station Vises und palettenbasierter Referenzierung für Robotertending oder Palettenpools.

Medizintechnik

Kleinteile und enge Toleranzen brauchen konstante Spannkraft, ohne dünnwandige Bereiche zu verformen.

Typische Herausforderungen

  • Verzug durch zu hohe Spannkraft
  • Oberflächenanforderungen bei Edelstahl/Titan
  • Häufige Wechsel zwischen Teilefamilien

Empfohlenes NextasTech‑Vorgehen

So passt es in Ihren Ablauf

1

Oberflächen schützen

Kontrolliert spannen, um Markierungen zu vermeiden und Finish‑Anforderungen einzuhalten.

2

Kleinteile reproduzierbar

Konstante Lage für kleine, dünne oder empfindliche Geometrien sicherstellen.

3

Messzugang einplanen

Antasten/Messen ermöglichen, ohne das Datum durch Umspannen zu verlieren.

4

Dokumentation & Wiederholbau

Standardisieren, damit Prozessblätter und Wiederholaufträge stabil bleiben.

Setup‑Vergleich

Klassischer Ablauf: Ausrichten → Spannen → Bearbeiten → neu ausrichten

Zero‑Point Ablauf: Positionieren → Verriegeln → Bearbeiten → Lösen → wiederholen

Manuelle Soft‑Jaws je Auftrag

  • Für Einzelteile ok, aber Wiederholungen variieren je Bediener
  • Mehr Trial‑and‑Error bei Oberflächenschutz und Rundlauf
  • Schwer zu skalieren, wenn Lose wiederkehren

Wiederholbare Basis + sanfte, konstante Spannung

  • Konstanteres Referenzieren bei Wiederhollosen
  • Spannstrategie lässt sich besser kontrollieren
  • Ideal bei High‑Mix mit wiederkehrenden Jobs

Beispiel: Nutzen Sie Verified Case Studies als Bewertungs‑Template und übertragen Sie die Checkliste auf Medical‑Teile.

Typische Bauteile / Jobs

ImplantateOP‑InstrumentePräzisionsteiledünnwandigkleine Losehohe Oberflächenqualität

Kurz‑FAQ — Medizintechnik

Wie vermeiden wir Abdrücke und bleiben trotzdem steif?

Mit kontrollierter Geometrie (oft Self‑Centering Vise) und einer standardisierten Basis, damit Sie nicht bei jedem Umspannen „überklemmen“ müssen.

Wie sichern wir Wiederholbarkeit bei kleinen, empfindlichen Teilen?

Auf einer reproduzierbaren Zero‑Point System‑Basis aufbauen und Ober‑Tooling so auslegen, dass es stützt ohne zu verformen. Entscheidend: konstantes Lokalisieren + sanfte Kontaktflächen.

Formen‑ & Werkzeugbau

Elektroden‑ und Einsatzbearbeitung profitiert von schnellen Wechseln, hoher Steifigkeit und reproduzierbaren Referenzen (EDM ↔ CNC).

Typische Herausforderungen

  • Tiefe Kavitäten brauchen Werkzeugfreiheit
  • Elektroden/Einsätze erfordern wiederholbares Referenzieren
  • High‑Mix‑Abläufe mit häufigem Rüsten

Empfohlenes NextasTech‑Vorgehen

So passt es in Ihren Ablauf

1

Große Blöcke schnell ausrichten

Mold‑Basen und Platten rasch und konstant referenzieren.

2

Wenden ohne Datumverlust

EDM, Fräsen und Einpassen auf ein gemeinsames Referenzkonzept auslegen.

3

Einsätze & Elektroden handhaben

Wiederholbare Lage für Einsätze, Kerne, Kavitäten und EDM‑Elektroden.

4

Für das nächste Projekt wiederverwenden

Modular bleiben, damit die Basisstrategie für neue Werkzeuge weiter nutzt.

Setup‑Vergleich

Klassischer Ablauf: Ausrichten → Spannen → Bearbeiten → neu ausrichten

Zero‑Point Ablauf: Positionieren → Verriegeln → Bearbeiten → Lösen → wiederholen

Jedes Mal neu ausrichten

  • Mehr Zeit fürs Ausrichten und Nullpunkt setzen – besonders nach dem Wenden
  • Datum driftet leichter zwischen Prozessen (Fräsen ↔ EDM ↔ Schleifen)
  • Schwerer, ein bewährtes Setup für die nächste Form zu reuse

Zero‑Point‑Referenz über Prozesse

  • Ein Datumskonzept für Fräsen, EDM und Messen
  • Wenden/Rotieren mit reproduzierbarer Lage
  • Modulares Ober‑Tooling, das sich über Werkzeugfamilien reuse lässt

Beispiel: Ideen für Kriterien (Wiederholbarkeit, Rüst‑Repeat) finden Sie unter Verified Case Studies.

Typische Bauteile / Jobs

FormbasenKern/KavitätEinsätzeEDM‑Elektrodengroße Plattenschwere Blöcke

Kurz‑FAQ — Formen‑ & Werkzeugbau

Hält das System schwere Formblöcke und große Platten?

Ja—mit einer steifen Zero‑Point Clamping Plate und passender Auslegung der Schnittstelle (Last/Moment). Wir empfehlen Layouts für große Aufstandsflächen.

Wie wenden wir ein Teil und behalten die Referenz?

Basis mit Zero‑Point System standardisieren und Vorrichtungen so gestalten, dass 180°‑Wenden (oder Mehrseitenzugang) mit gleicher Lokalisierung möglich ist.

Halbleiter & Elektronik

Präzises Positionieren ist bei Halbleiter‑/Kommunikations‑Komponenten entscheidend – häufig mit strengen Referenzen und Prüfvorgaben.

Typische Herausforderungen

  • Feine Features mit strenger Bezugskontrolle
  • Wiederholbare Lage für Multi‑Op und Prüfung
  • Sauberes Handling, stabil spannen ohne Verzug

Empfohlenes NextasTech‑Vorgehen

So passt es in Ihren Ablauf

1

Toleranzkette definieren

Festlegen, was stabil bleiben muss (Datum, Rundlauf, Parallelität) – dann spannen.

2

Reproduzierbare Micro‑Setups

Stabile Basis nutzen, damit kleine Teile nicht jedes Mal neu ausgerichtet werden.

3

Messzugang integriert

Probing/Vision/Gauging im Fixture‑Design berücksichtigen.

4

Richtung Automation skalieren

Schnittstelle konstant halten für Robotertending oder Palettenpools.

Setup‑Vergleich

Klassischer Ablauf: Ausrichten → Spannen → Bearbeiten → neu ausrichten

Zero‑Point Ablauf: Positionieren → Verriegeln → Bearbeiten → Lösen → wiederholen

Bei jedem Umspannen neu ausrichten

  • Mehr Zeit fürs „Dial‑in“ und Verifikation
  • Höheres Variationsrisiko zwischen Bedienern/Schichten
  • Langsamer beim Ausbau Richtung Automation

Reproduzierbare Positionierung + modulares Tooling

  • Konstante Lage bei Wiederholjobs und Re‑Mounts
  • Einfacher zu dokumentieren und zu validieren
  • Automation‑ready für Paletten/Roboter

Beispiel: Als Vorlage: Semiconductor Communication Case Study – plus der Hub darunter.

Typische Bauteile / Jobs

PräzisionsteileAusrichtteileModule/Komponentenkleine Vorrichtungenenge ToleranzenWiederhollose

Kurz‑FAQ — Halbleiter & Elektronik

Wie verbessern wir Wiederholbarkeit ohne jedes Mal neu auszurichten?

Mit einer reproduzierbaren Basis wie dem Zero‑Point System. Ziel: deterministisches Wiederaufspannen, damit Verifikation schneller und konsistenter wird.

Ist das für kleine Teile und Automationszellen geeignet?

Ja—gerade bei kleinen Teilen ist reproduzierbare Positionierung wertvoll. Stabile Basis + passendes Ober‑Tooling, und die Schnittstelle bleibt gleich für Roboter/Paletten.

Lights‑out Automatisierung

Bei Robotik und Palettenpools zählt vorhersehbares Positionieren und schneller Wechsel – ohne manuelles Neu‑Antasten.

Typische Herausforderungen

  • Wiederholbarer Bezug in jedem Zyklus
  • Späne/KSS‑Management an den Anlageflächen
  • Druckluft, Sensorik und Fehlersicherheit

Empfohlenes NextasTech‑Vorgehen

So passt es in Ihren Ablauf

1

Schnittstelle einmal definieren

Palette/Vorrichtung standardisieren, damit Roboter immer auf dieselbe Referenz landen.

2

Schnell zwischen Jobs wechseln

Fixtures zügig tauschen, um Lights‑Out mehrere Teilefamilien abzudecken.

3

Unbeaufsichtigte Konsistenz

Reproduzierbares Lokalisieren für Restart/Re‑Mount ohne manuelles Dial‑in.

4

Von manuell → automatisiert skalieren

Starten Sie manuell auf derselben Schnittstelle und erweitern später um Paletten/Roboter.

Setup‑Vergleich

Klassischer Ablauf: Ausrichten → Spannen → Bearbeiten → neu ausrichten

Zero‑Point Ablauf: Positionieren → Verriegeln → Bearbeiten → Lösen → wiederholen

Manuell spannen + manuell nullen

  • Mehr Setup‑Zeit als Zerspanzeit
  • Restart nach Stopp oft nur mit Aufsicht
  • Weniger skalierbar bei Robotern/Palettenpools

Automation‑ready Quick‑Change auf reproduzierbarer Basis

  • Schneller Wechsel zwischen Fixtures und Paletten
  • Zuverlässiges Re‑Mount für unbeaufsichtigte Läufe
  • Sauberer Pfad zu Palettenpools und Robotertending

Beispiel: Praxisnah: Verified Case Studies und die Automation‑Artikel für Rollout‑Schritte.

Typische Bauteile / Jobs

RobotertendingPalettenpoolLights‑OutQuick‑Changewiederholbare SetupsHigh‑Mix Automation

Kurz‑FAQ — Lights‑out Automatisierung

Wie integrieren wir Roboter und Palettenpools?

Basis mit Zero‑Point System standardisieren und Paletten/Platten als gemeinsame Schnittstelle nutzen. So sieht der Roboter in jedem Zyklus die gleiche Referenz.

Was ist ein guter erster Schritt Richtung Lights‑Out?

Machen Sie Rüstwechsel reproduzierbar. Ist Basis + Fixture‑Interface standardisiert, können Sie Paletten, Probing und Job‑Sequencing ergänzen, um unbeaufsichtigte Zeit sicher zu erhöhen.

Verifizierte Fallstudien (Case Study Hub)

Keine allgemeinen “Application Cases”. Jeder Case ist messbar aufgebaut und für die Lieferantenbewertung gut prüfbar.

  • Rahmenbedingungen: Material / Prozess / Maschine / Taktzeit
  • Vorher vs. nachher: Rüstzeit, Ausbeute (Ausschuss), Zykluszeit
  • Nachweise: Spannkonzept, CAD‑Ausschnitte, Fotos/Videos vor Ort
  • Kundenkontext: Branche + Region (Name optional)

Beleggestützte Fallstudien helfen Käufern, die Leistung zu validieren und die Lieferantenbewertung zu verkürzen.

Was eine NextasTech‑Fallstudie enthält

Ein einheitliches Format macht Lösungen über Maschinen, Teile und Materialien hinweg vergleichbar.

Scope & Randbedingungen

Teil, Material, Maschine, Losgröße

Spannkonfiguration

BOM, Bezugspunkte, Spannmethode

Gemessene Ergebnisse

Rüst / Zyklus / Ausbeute (vorher → nachher)

Medien & Belege

Fotos, Videos, Inspektions‑Auszüge

Eigene Ergebnisse veröffentlichen? Wir helfen bei Dokumentation: Parameter, Fotos und messbare Kennzahlen.

Typische CNC‑Anwendungen & Bearbeitungen

Wo Schnellwechsel‑Spannsysteme und steife Vorrichtungen den größten Effekt haben – besonders bei 5‑Achs‑Bearbeitung, engen Toleranzen und automatisierten Abläufen.

Produkte: Spanntechnik & Nullpunkt Anwendung anfragen

5‑Achs‑Komplexteile

Gute Werkzeugzugänglichkeit bei gleichzeitig stabilen Bezugspunkten und sauberer Oberfläche.

  • Impeller, Gehäuse, Strukturteile, Turbinenschaufeln
  • Wiederholgenaues Umspannen über mehrere Seiten
  • Freiraum für lange Werkzeuge und schräge Schnitte

Dünnwandige & empfindliche Bauteile

Verzug und Schwingungen kontrollieren – ideal für Alu, Titan und Edelstahl.

  • Ausgewogene Spannkräfte gegen Bauteilverzug
  • Gezielte Abstützung an kritischen Stellen
  • Konstante Geometrie über Serien

High‑Mix / schneller Rüstwechsel

Rüstzeit senken bei vielen Varianten oder kleinen Losgrößen.

  • Nullpunkt‑Referenzierung für schnellen Wechsel
  • Standardisierte Paletten & Positionierlogik
  • Weniger Abhängigkeit vom Bediener

Serienfertigung

Konstanz von Zyklus zu Zyklus – weniger Stillstand bei Wiederholteilen.

  • Hohe Steifigkeit für aggressive Schnittwerte
  • Wartungsfreundlich, austauschbare Verschleißteile
  • Stabile Ausbeute durch Wiederholbarkeit

Automatisierung (Roboter/Palette)

Unbemannte Bearbeitung planbarer machen – mit wiederholbaren Schnittstellen.

  • Palettierte Setups und definierte Spannzustände
  • Automation‑taugliche Referenzflächen
  • Schnellere Wiederanläufe nach Stopps

Nacharbeit, Messen & Reparatur

Teile erneut spannen, ohne Bezugsdaten zu verlieren – perfekt für Prüf‑Loops.

  • Wiederholgenaues Positionieren für Messmittel/CMM
  • Zugang für Entgraten und Reparatur
  • Dokumentierte Bezugspunkte für Nachverfolgung

Checkliste für zuverlässige Spannkonzepte

Diese Punkte entscheiden in der Praxis häufig über Produktivität – und versteckte Folgekosten:

  • Bezugssystem (3‑2‑1 vs. Funktionsbezüge) passend zur Zeichnung/GD&T
  • Spannkraft und -richtung ohne Bauteilverformung
  • Steifigkeit & Prozessstabilität für Ihre Schnittwerte
  • Kollisionsfreiheit und Werkzeugzugang (v. a. 5‑Achs)
  • Späneabfuhr & Kühlschmierstofffluss – kein Spänepacken

Was wir im Probeschnitt prüfen

Wiederholgenauigkeit, Rüstzeit, Oberfläche und Kollisionssicherheit – inklusive Dokumentation der Anpassungen.

  • Thermische Effekte und Materialverhalten bei langen Zyklen
  • Wiederholbarkeit beim Umspannen und Palettenwechsel
  • Wartung: Verschleißflächen, Dichtungen, austauschbare Elemente
  • Ergonomie und sichere Be-/Entladung
  • Automation: Sensorik, Referenzebenen, definierter Spannzustand

Tipp: Mit Zeichnung und Maschinenmodell können wir schnell ein Positionier-/Spannkonzept vorschlagen und nach einem Probeschnitt verfeinern.

Vom Bauteil zur serienreifen Lösung

Ein transparenter Ablauf, um Leistung zu validieren – bevor Sie in Serie gehen.

  1. 1) Anforderungen aufnehmen

    Zeichnung (oder Muster), Material, Maschine und Ziel‑Taktzeit bereitstellen.

  2. 2) Konzept & Abstimmung

    Bezugspunkte, Spannrichtung und Zugänglichkeit festlegen – optimiert auf Steifigkeit.

  3. 3) Prototyp & Probeschnitt

    Wiederholgenauigkeit, Oberfläche und Rüstzeit in der Praxis verifizieren.

  4. 4) Freigabe & Support

    Dokumentation finalisieren, Wartungsempfehlungen geben und bei Änderungen unterstützen.

Dokumentation & Qualitäts‑Support

Für Beschaffung und interne Freigaben können je nach Projektumfang Unterlagen bereitgestellt werden:

  • Vorrichtungs‑Layout und Basis‑Stückliste (falls zutreffend)
  • Setup‑Hinweise (Bezugspunkte, Spannfolge, Drehmoment‑Guideline)
  • Fotos/Videos aus Tests (wenn verfügbar)
  • Mess-/Prüfnotizen oder Reports auf Anfrage

Hinweis: Umfang der Unterlagen abhängig vom Projekt und den Anforderungen.

Häufig gestellte Fragen

Bieten Sie kundenspezifische Spannvorrichtungen für Anwendungen an, die nicht aufgeführt sind?

Ja. Die gezeigten Branchen sind unsere gängigsten, aber unser Ingenieurteam ist auf die Entwicklung vollständig maßgeschneiderter Vorrichtungen spezialisiert. Wir können eine Lösung für jedes einzigartige Werkstück, jede Maschine oder jede Produktionsherausforderung entwerfen. Kontaktieren Sie uns, um Ihre spezifischen Anforderungen zu besprechen.

Wie gehen Ihre Systeme mit der Bearbeitung zäher Luftfahrtlegierungen wie Titan um?

Unsere Nullpunktspannsysteme und Schwalbenschwanzvorrichtungen sind auf maximale Steifigkeit ausgelegt. Sie verwenden hochwertigen, gehärteten Stahl und einen hochfesten Verriegelungsmechanismus (über 25.000 N), um eine extrem stabile Verbindung zu schaffen, die Vibrationen dämpft und die Werkzeugstandzeit sowie die Oberflächengüte selbst bei zähen Materialien verbessert.

Können Ihre pneumatischen Spannfutter Rückmeldungen an unseren Roboter zur automatisierten Beladung geben?

Absolut. Unsere automatisierungsfähigen Spannfutter (wie die E-Serie) verfügen über integrierte Sensoranschlüsse. Diese können verwendet werden, um den Status "gespannt" oder "ungespannt" zu bestätigen und ein Signal an Ihre SPS oder Robotersteuerung zu senden, um automatisierte Palettenwechsel sicher und zuverlässig zu gewährleisten.

Wir bearbeiten kleine medizinische Implantate. Wie verhindert Ihre Spanntechnik eine Verformung der Teile?

Für empfindliche Teile empfehlen wir Lösungen wie unsere 5-Achsen-Zentrischspanner oder kundenspezifische flache Vorrichtungen. Sie sind so konzipiert, dass sie die Spannkraft gleichmäßig und sicher aufbringen, ohne das Werkstück zu verformen, und dabei die für medizinische Geräte erforderlichen Mikrometer-Toleranzen einhalten.

Wie kann Ihr System unseren Formenreparaturprozess beschleunigen?

Unser Nullpunktspannsystem ist ideal für den Werkzeug- und Formenbau. Sie können eine Form aufspannen, eine Bearbeitung (z. B. EDM oder Fräsen) durchführen, sie zur Inspektion oder zum Tuschieren entfernen und sie mit perfekter Wiederholgenauigkeit von ±0,002 mm wieder auf die Maschine bringen. Dies eliminiert die Notwendigkeit, die Form neu auszurichten, und spart Stunden an Rüstzeit.

Wie integrieren sich Ihre Systeme mit Palettenwechslern für die Hochvolumen-Automobilproduktion?

Unsere Nullpunktspannfutter (wie die E-Serie) sind für die Automatisierung konzipiert. Sie können direkt auf dem Maschinentisch oder auf Spanntürmen montiert werden und werden pneumatisch betätigt, sodass ein automatischer Palettenwechsler (APC) oder Roboter Paletten in Sekunden austauschen kann. Die integrierte Sensorik bestätigt, dass die Palette verriegelt ist, bevor der Maschinenzyklus beginnt, was eine nahtlose "mannlose" Produktion gewährleistet.

Sind Ihre Spannlösungen für eine EDM-Umgebung (Funkenerosion) geeignet?

Ja, viele unserer Systeme sind aus korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt und eignen sich daher ideal für Drahterodier- und Senkerodieranwendungen. Die mikrometergenaue Wiederholbarkeit unseres Nullpunktspannsystems ist ein wesentlicher Vorteil, da Sie ein Werkstück von einer CNC-Fräse (zum Schruppen) zu einer EDM-Maschine (zum Schlichten) und zurück zur Inspektion bewegen können, während ein einziger, präziser Bezugspunkt erhalten bleibt.

Unterstützen Sie manuelles und automatisiertes Beladen?

Ja. Viele starten manuell und skalieren später auf Palette/Roboter. Wir berücksichtigen wiederholbare Referenzen und definierte Spannzustände.

Welche Infos beschleunigen ein Angebot?

Zeichnung oder Muster, Material, Maschine und Zielstückzahlen. Nützlich sind auch aktuelle Rüstzeiten und Pain Points.

Gibt es Support, wenn sich der Prozess ändert?

Gern – z. B. bei neuen Werkzeugen, geänderten Toleranzen oder höherem Volumen. Eine konsistente Bezugstrategie erleichtert Upgrades.

Haben Sie eine spezielle Anwendung im Sinn?

Unsere Ingenieure stehen bereit, um Ihnen bei der Entwicklung der perfekten Spannlösung für Ihre einzigartige Herausforderung zu helfen.

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